Visionäres Generationenwohnprojekt in Brannenburg: „Dahoam im Inntal“ als Musterbeispiel für flächensparendes Bauen im ländlichen Raum

  • Projekt für 800 Bewohner liefert schon heute Antworten auf kommunale Herausforderungen von morgen
  • Konzept und Angebote bereits mehrfach ausgezeichnet
  • Politik und Kommunen und ganz Deutschland loben

Brannenburg (Februar 2018) – Metropolen, die aus allen Nähten platzen, hohe Grundstückspreise auch auf dem Land, um sich greifender Flächenverbrauch: Auf der Suche nach Lösungen bei der Schaffung von neuem, bezahlbarem Wohnraum werden die Forderungen nach behutsamer Nachverdichtung und flächensparendem Bauen auch in ländlichen Regionen immer lauter und bundesweit neue Initiativen und Entwicklungsprogramme angestoßen. Das Generationenwohnprojekt „Dahoam im Inntal“ in Brannenburg (Oberbayern) dient vielen Städten und Gemeinden, von Kiel bis Konstanz, deshalb mittlerweile als Musterbeispiel, da es alle Aspekte moderner kommunaler Entwicklung vor Jahren bereits bei der Planung vereinte: flächenschonende Revitalisierung vorhandener Areale, Wohnraumangebote für alle Einkommensschichten und Schaffung von Infrastruktur zum Wohle der ganzen Kommune. Auf dem Areal einer ehemaligen Kaserne, das behutsam neu entwickelt wurde und in das zukunftsweisende Angebote für Jung und Alt – vom Montessori-Kinderhaus bis hin zu Altenplege – integriert wurden, werden bis 2022 800 Menschen in modernen Wohneinheiten wohnen, vom 1-Zimmer-Appartment bis hin zu großzügigen Penthäusern. Das Konzept erhält nicht nur Lob aus der Politik – sondern wurde auch sonst bereits vielfach ausgezeichnet.

Rupert Voß, Geschäftsführer des Projektentwicklers InnZeit GmbH & Co. KG: „Die Knappheit von bezahlbarem Wohnraum, die hohe Flächenerosion bei der Ausweisung von Bauland und das Aussterben der Infrastruktur in ländlichen Regionen gehören zu den größten Herausforderungen in Deutschland, denen sich mittlerweile auch die Politik stellt. Wir haben uns bei der Konzeption von ,Dahoam im Inntal’ deshalb von Anfang an die Frage gestellt, wie Antworten aussehen könnten –  und entsprechende Strukturen geschaffen.“

Angemessene Nachverdichtung mittlerweile Common Sense
Dass dafür in gewisser Weise urbane Strukturen mit dichterer und höherer Bauweise auch auf dem Land notwendig sind, wurde inzwischen bundesweit erkannt. Und auch die Integration von Wohnen und Gewerbe, die notwendig ist, um regionale Beschäftigung sicherzustellen, wird heute vielfach gefordert und gefördert. Entwicklungen, die bei „Dahoam im Inntal“ längst Realität sind: moderne, mehrgeschossige und gefällige Wohnbauten, die Wert auf liebevolle Details legen und z. B. durch das Uhrturmgebäude auch die Geschichte des Areals wahren, Raum für Gewerbe, hübsche Außenanlagen, Freizeitangebote – hier wurde an alles gedacht. Wenn 2022 alle 800 Bewohner ihre neuen Wohnungen bezogen haben werden, profitiert die Gemeinde Brannenburg nicht nur von zukunftsweisenden Angeboten wie dem Montessori-Kinderhaus mit seinen Öffnungszeiten von 6.30 bis 22.00 Uhr, von betreutem Wohnen und Demenz- und Altenpflege, sondern auch von rund 440 neuen Arbeitsplätzen, die neu in dem Quartier in Brannenburg entstehen werden.

Projekt mit Vorbildcharakter
Allein deshalb hat „Dahoam im Inntal“ für Brannenburg einen ganz besonderen Stellenwert, aber auch, weil es das Wachstum der Kommune für die nächsten Jahrzehnte sichert. Matthias Jokisch, Bürgermeister von Brannenburg: „‚Dahoam im Inntal’ ist ein herausragendes Projekt für Brannenburg. Innerhalb weniger Jahre wird Brannenburg um fast 800 Einwohner wachsen. Durch die durchdachte Auswahl von Käufern und Mietern gelingt es, im neuen Ortsteil Sägmühle eine gesunde Altersstruktur zu erreichen. Und auch bei der Integration der neuen Bürgerinnen und Bürger in den bestehenden Ort wird nichts dem Zufall überlassen. Durch gezielte Aktionen sind wir auf einem guten Weg, die Flächen der ehemaligen Kaserne zu einem selbstverständlichen und offenen Ortsteil von Brannenburg werden zu lassen.“ Das sehen auch Bürgermeister und Kommunen aus anderen Teilen Deutschlands so, die sich für das Konzept interessieren. Und auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die das Projekt lobt, weil es „hochmodernen und nachhaltigen Wohnraum mit sozialen Werten verbindet“, oder die SPD-Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen zeigten sich bei einem Besuch vor Ort begeistert. Nicht zuletzt deshalb wurde das Projekt auch mit dem „Fair Family“-Siegel ausgezeichnet, erhält 2018 einen der Awards beim „Preis für Baukultur der Metropolregion München“ und ist für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert.

Umdenken gefordert
Dass mehrgeschossiger und verdichteter Wohnungsbau, sozialer Wohnungsbau und Einheimischen-Geschossbau, anders als dies früher auf dem Land üblich war, dennoch keinen Widerspruch zu traditionellen Dorfstrukturen darstellen, sondern diese bereichern und zukunftssicher machen, zeigt „Dahoam im Inntal“ dabei in besonderer Weise. Mittlerweile leben bereits rund 500 der 800 Bewohner auf dem 16 Hektar großen Areal, das – nach allen Seiten geöffnet – in den Ort integriert ist, und fühlen sich in ihrem neuen „Lebensraum mit Herz“ wohl. Wie z. B. das Ehepaar Klotzbüchner, das München den Rücken gekehrt hat, um das Alter barrierefrei und zukunftssicher genießen zu können: „Seit sechs Monaten genießen wir das Umfeld. Es ist noch besser als erwartet. Wir haben viele Freunde gefunden, haben ganz tolle Nachbarn und das erste Silvester, 2017/2018, mit unseren neuen Freunden gefeiert.“ Rupert Voß: „Die Aufgabe in Deutschland ist es, attraktive Wohnangebote für alle bereitzustellen. Nur in den Städten ist dies schon allein aufgrund der steigenden Grundstückspreise nicht möglich. Um das Land attraktiver zu machen und zugleich Flächen zu schonen, führt kein Weg an Verdichtung im ländlichen Raum vorbei. Dass dieses Umdenken mittlerweile eingesetzt hat, freut uns sehr und bestätigt unsere Arbeit.“

Weitere Informationen zu „Dahoam im Inntal“ und zur VOSS AG sind im Internet unter www.dahoam-im-inntal.de bzw. www.voss-ag.de erhältlich. Ein erklärendes Video zum Brannenburger Projekt ist unter https://youtu.be/I0ixsQuRHxE abrufbar.

Weitere Informationen:

Innzeit GmbH & Co. KG
Inntalstr. 33, D-83098 Brannenburg
Sabine Wallner, Pressereferentin
Tel.: +49 8034 90 98 09-22
E-Mail: swallner@innzeit.com

Bildmaterial

Ansprechpartner